Tragischer Mord am Rheinhof

 Krimi zur „Langen Nacht des Lesens“ am BSBZ

 

Der tragische Mordfall, der kürzlich die gesamte Schule in einen Schockzustand versetzte, konnte glücklicherweise rasch geklärt werden:  Dank der hoch professionellen Arbeit des Dreigestirns der Mordkommission (DI Bimän, DI Sigi  und Pathologe DI Dr. „Kaschta-Kurt)  war der Fall schnell gelöst.

 „Gestern war er noch nicht tot!“, meinte die Kuh Bärbel im Morgengrauen und schob sich genüsslich eine Ladung Heu ins Maul. „Vielleicht hatte er eine Krankheit!“, stotterte die Kuh Johanna und beäugte misstrauisch den Toten. „Nein! Eine Heugabel ist keine Krankheit!“, meinte der Leihstier Hubert wichtig und rückte ein bisschen näher zu seiner angebeteten Bärbel. Und damit hatte er recht. Tief steckte die Heugabel im Rücken des Hofladenchefs. Blut tropfte von seinem lichten Haupthaar und von seinem Rücken und färbte dramatisch rot das Heu und den Stallboden …

Am nächsten Morgen, kurz vor Schulbeginn, machte dann der Verwalter des Rheinhofs bei seinem routinemäßigen Kontrollgang eine schreckliche Entdeckung …

Um die komplizierten Ermittlungen der Mordkommission (siehe Fotos) kurz zusammenzufassen: Auf Grund nächtlicher Langeweile im Stall hatten die Tiere beschlossen, einen Zehnkampf zu veranstalten. Nach heftigen Protesten der Hühner wurde die Disziplin „Eierweitwurf“ gestrichen und durch die Disziplin „Heugabelweitwurf“ ersetzt.

Bei der von den Kommissaren Bimän und Sigi sehr eindringlich durchgeführten Befragung legte Leihstier Hubert schließlich ein umfassendes Geständnis ab. Er gab zu Protokoll, er habe der Kuh Bärbel imponieren wollen und deshalb mit aller Kraft und etwas ziellos die Heugabel durch die Gegend gepfeffert. Unglücklicherweise traf er dabei den Hofladenchef, der gerade ein Nickerchen im Heu machte. Klauenabdrücke an der Heugabel sowie die von Kommissar „Kaschta-Kurt“ äußerst pietätvoll und sensibel durchgeführte Obduktion der Leiche (siehe Fotodokumentation) untermauerten die Aussage des Stiers.

Die „SOKO Helmut“ kam nach langen Beratungen zum Schluss, dass es sich um unabsichtliche schwere Körperverletzung mit Todesfolge handle. Zur Strafe darf Hubert aber die nächsten Jahre den Rheinhof nicht mehr betreten.

 

Bilder zum Hofkrimi